100 Jahre Blankensee

Höhen und Tiefen des Lübecker Flughafens

Inhalt

100 Jahre Blankensee

Das umfassende Nachschlagewerk

 

Der Flughafen Lübeck-Blankensee feiert im Jahr 2017 offiziell seinen 100. Geburtstag, da 1917 der Flugbetrieb aufgenommen wurde. Die Geschichte des größten Regionalflughafens Schleswig-Holsteins geht jedoch bis ins Jahr 1916 und darüber hinaus zurück.


Vor diesem Hintergrund ist jetzt unter dem Titel „100 Jahre Blankensee – Höhen und Tiefen des Lübecker Flughafens“ das vierte Buch Alexander Steenbeck entstanden. Auf 208 Seiten beleuchtet der Lübecker Autor die Geschichte der Fliegerei rund um Lübeck von den Anfängen bis heute. Das Buch befasst sich mit allen wesentlichen Vorgängen und Nutzern des Airports. 100 Jahre Blankensee" erweitert und ergänzt die bisherigen Veröffentlichungen über den Lübecker Airport (siehe Publikationen).


Erneut sorgfältig ausgesucht wurde allein schon das Bildmaterial. Die rund 500 gezeigten Fotos sind zum überwiegenden Teil noch nie veröffentlicht worden. Ergänzt wird das Ganze durch zahlreiche Grafiken und Tabellen. In letzteren ist der Werdegang in Lübeck beheimateter Flugzeuge nachzulesen; auch die Listen der in Blankensee stationierten Einheiten von deutscher und britischer Luftwaffe sind ein Ergebnis der jahrelangen, aufwändigen Recherchen.


Wiederholt stand der Lübecker Airport in seiner jüngeren Geschichte nach heftigen Kontroversen vor dem Aus – das Auf und Ab der Gefühle wird in „100 Jahre Blankensee“ erstmals zusammenhängend dargestellt. Ebenso die wesentlichen militärischen Aktivitäten in Blankensee – von denen der königlich-preußischen Fliegerstation bis hin zu denen der Bundeswehr. Denn der Flughafen ist – wie auch die weiteren Flugplätze im Stadtgebiet – vor 100 Jahren auf Initiative des Militärs entstanden; Soldaten waren auch über weite Strecken der Geschichte des Platzes die intensivsten Nutzer. Nur wenige Menschen wollen das heute noch wahr haben.


Aber es ist Fakt: Der Fliegerei in Lübeck eine Heimat zu bieten – dazu kamen im Übrigen die Anregungen stets von außen. Insofern wird sich im neuen Buch auch intensiv der Entstehungsgeschichte des Platzes bzw. der Suche des Militärs nach Flugplatzgeländen im Lübecker Raum ab 1913 gewidmet. Den letztlich in Lübeck beheimateten und hier bis in die 1990er Jahre stationierten Einheiten wird großem Raum gegeben. Genannt seien hier insbesondere das Immelmann-Geschwader (II./StG 162 und I./StG 167) sowie das Löwengeschader (KG 257, später KG 26, hierbei alle Gruppen/Staffeln), aber auch das Nachtjagdgeschwader 5 (III./NJG 5 und weitere Gruppen/Staffeln).


Der Leser findet zudem Aufstellungen über die Einsätze von Lübeck-Blankensee aus (insbesondere 1940 und 1944/45), dazu Details zum Ausbau Blankensees für den Einsatz der ersten Düsenjäger und -bomber der Welt: zur Messerschmitt Me 262 und Arado Ar 234 (hier insbesondere beim "Kommando Welter", der 10./NJG 11 sowie beim KG 76 und diversen Nahaufklärungsgruppen).

Der Leser wird in die Geschichte des Flughafens durch ein Grundlagen-Kapitel eingeführt. Es stellt die Ausbaustufen ab 1916 auch in grafischer Form dar. Planskizzen zeigen, wie sich aus der Fliegerstation der königlich-preußischen Fliegerschule ein Fliegerhorst der Reichs-Luftwaffe, daraus ein Trainingsplatz der Royal Air Force und schließlich ein Regionalflughafen entwickelt hat.


Das Buch gibt aber auch erstmals einen direkten Überblick über die publikumswirksamen Flugtage, über die Zieldarsteller mit Spitfire, Seafury, Bronco und Co. sowie über die Bemühungen, Fluggesellschaften am Platz zu beheimaten. Augenfällig ist hierbei, dass die Stadt den Interessenten stets entgegenkam – heute wie früher. Der irischen Fluggesellschaft Ryanair als intensivster Nutzer – über lange Jahre hinweg Lieferant für hohe Passagierzahlen am Platz – wird ein gesondertes Kapitel gewidmet. Aber auch das Engagement von Airlines wie Wizz-Air, Jet2.com, SAS sowie Lufthansa oder längst vergessenen Gesellschaften wie Elbeflug, General Air, Europa Flyg, Internord Aviation, Saturn Airways, Transair Sweden, Capitol Airways und Airtaco werden beleuchtet.


Auch die Nähe des Flughafens Lübeck-Blankensee zur DDR-Grenze wird erstmals ausführlich thematisiert. Fluchten aus Ostdeutschland, die in Blankensee endeten, werden hier West-Piloten gegenübergestellt, die versehentlich in der DDR landeten. Abgerundet wird das Kapitel „Problemzone innerdeutsche Grenze“ mit den Ergebnissen einer Auswertung von Stasi-Akten in bezug auf Blankensee.


Das neue Buch über die Lübecker Luftfahrtgeschichte soll dazu beitragen, das Verständnis für die traditionsreiche Fliegerei in der Hansestadt bei noch größeren Kreisen zu wecken. Denn die Zeit schreitet weiter voran und schreibt neue Seiten in das Geschichtsbuch des Airports. Oder wie es Lübecks damaliger Bürgermeister Dr. Robert Knüppel zur Eröffnung des Flugtages am 3. Juli 1977 formulierte: „Solange der Geist lebendig bleibt, der den bisherigen Weg des Flughafens bestimmt hat, solange brauchen wir um seine Zukunft nicht zu fürchten.“

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Grundlagen

Erste Flugversuche in Lübeck

Über Umwege nach Blankensee

Ausbau-Phasen bis 2020

Militärzeit

Königlich-preußische Fliegerstation

Luftwaffe der Wehrmacht  

Royal Air Force

US-Army-Security-Agency

Bundeswehr und Bundesgrenzschutz

Militär in zivil

Luftbrücke nach Berlin

Zieldarsteller

Zivilzeit

Kontroversen

Fluggesellschaften

VIPs: Very Important Persons

Vereine

Problemzone innerdeutsche Grenze

Flugtage

Andere Nutzer

Anhang

Zeitleiste

Gruß aus Blankensee

Lübecks fliegende Botschafter

Quellen-/Literaturverzeichnis/Abkürzungen

 


Daten und Fakten

Über das Buch

100 Jahre Blankensee


Format: 21 x 29,7cm

Einband: Hardcover

Seiten: 208, komplett farbig

Abbildungen: etwa 500

Gewicht: etwa 1 Kilogramm

Erstveröffentlichung: Oktober 2016

ISBN: 978-3-00-053574-1

 


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